27Feb

Die Werkstatt für Alle oder ein Arbeitsmarkt für Alle?

Als wissenschaftlicher Experte und Referent ist Heinrich Greving den niedersächsischen Werkstätten spätestens seit der 1. Gegenwartskonferenz 2010 in Göttingen bekannt: Er ist promovierter Professor im Lehrgebiet Allgemeine und Spezielle Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster. Greving hat nicht nur Heilpädagogik und Erziehungswissenschaften studiert, sondern auch langjährige Praxiserfahrungen als Heilpädagoge in einer Werkstatt und als Lehrkraft.

Als einer von vier Wissenschaftlern, die sich 2010 auf der gemeinsamen Konferenz der Landesarbeitsgemeinschaften Bremen und Niedersachsen zum Gesetz zum UNO-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen geäußert haben, stellt sich Professor Heinrich Greving dem Disput über die Weiterentwicklung der Werkstätten.

In seinem Artikel „Die Werkstatt für Alle oder ein Arbeitsmarkt für Alle?“ beschreibt er ein Werkstättenkonzept, das von den Vorgaben und Verpflichtungen des Gesetzes zum UNO-Übereinkommen geprägt ist.

Heinrich Greving plädiert nachdrücklich für politische Maßnahmen zur Öffnung des allgemeinen Arbeitsmarktes und der Werkstätten. Seine Argumente lassen sich von dem Grundsatz des Gesetz zum UNO-Übereinkommen leiten: Sondermaßnahmen nur, wenn sie der tatsächlichen Einbeziehung dienen.

Mit seinem Diskussionsbeitrag will der Autor weitere Impulse für die Debatte um die Werkstattentwicklung geben. Den Artikel von Heinrich Greving finden Sie hier.

Lesetipps:

  • Die Thesen von Prof. Dr. Heinrich Greving zum Artikel 30 des Gesetzes zum UNO-Übereinkommen hat die LAG:WfbM hier abgedruckt.
  • Die Thesen aller Referenten auf der 1. Gegenwartskonferenz 2010 sind auf den Internetseiten der LAG:WfbM zu finden.

Abbildung: Berufliche Ausbildung in den Braunschweiger Werkstätten [Foto: Elke Franzen]

LAG-Konferenz, UN-BRK, Behindertenrechtskonvention, UNO-Konvention, UN-Konvention

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27. Februar 2012 // Praxis und Konzepte